Meine Geschichte

von Virginia Winsemann
Nicht weil die Dinge schwierig sind, wagen wir sie nicht, sondern weil wir sie nicht wagen, sind sie schwierig.
...der 20. Juli 2007 war einer der schönsten Tage im Jahre 2007! Robert Steinbacher rief mich an und wir verbrachten Stunden mit vielen Cappuccini bei sommerlichen Temperaturen in der Münchener Innenstadt. Robert erzählte mir, dass er mich schon eine Weile beobachtet und mich gerne zu seinem Ausbildungsteam der bodyARTschool gewinnen möchte. WOW! ich war komplett sprachlos und überwältigt! Ich lief mit einem Grinsen über beide Ohren durch die Leopoldstrasse und ich war überaus glücklich und bin es noch immer!!!
Wenn man eine Tür schließt, dann gehen drei weitere Türen auf...Man muss nur Entscheidungen treffen!
Wie das tägliche Zähneputzen begleiten auch mich Bewegung und Sport schon seit früher Kindheit, die ich in Norddeutschland verbrachte. Mit drei Jahren begann ich mit Schwimmen, Turnen und Ballett zu tanzen. Die täglichen Trainingseinheiten, brachten mir erfolgreiche Wettkämpfe und Meisterschaften in Mannschafts- sportarten, Reiten und JuJutsu (bis zur Deutschen Meisterschaft). Zusätzlich füllte auch noch der Schulsport bis zum Abitur meinen Tagesablauf aus und dies alles prägte mich.
Die Jane-Fonda-Aerobic-Welle ergriff mich während meines Jahresaufenthalts in Houston (Texas/USA). Bereits in der 10 Klasse beschloss ich Sportökonomie in Bayreuth zu studieren. Als ich aus den Staaten zurück kam musste ich aber erst ein weiteres Jahr auf den Studienplatz warten und somit rutschte ich aus einem Gastronomie-Übergangsjob in eine Hotelerie-Ausbildung als Restaurantfach- sowie Hotelkauffrau. Ich verliebte mich in die Stadt Berlin. Als Personalassistentin und Koordinatorin in der 5-Sterne-Hotelerie arbeitete ich die nächsten Jahre. Dennoch war die Fitnessbranche in meiner Freizeit stets sehr präsent.
In den 90er besuchte ich regelmäßig als Teilnehmerin alle Conventions. und der Gedanke, Sport zu meinem Beruf zu machen, begleitete mich immerzu. Die reine Schreibtischarbeit füllte mich nicht aus und ich verließ die Karriereleiter als Businessfrau. Ausbildungen im Grouptraining (B-& A-Lizenz, Mastertrainer, Langhantel, Pilates, Aqua, Wirbelsäulengymnatik, Rücken, ...) folgten rasch hintereinander und ich verdiente mein Lebensunterhalt mit meiner Leidenschaft zur Bewegung.
Seid 2002 referiere und presente ich u.a. für die IFAA (Internationale Fitness&Aerobic Academie). 2004 erhielt ich das Angebot die sportliche Leitung eines großen Clubs zu übernehmen. Ok, dachte ich, dann verbinde ich doch gleich die gelernten Management- mit den Sport-Fähigkeiten in einem Job.
Die bodyARTschool zeichnet sich durch die Menschlichkeit aus, Offenheit und Toleranz und die Fähigkeit, andere wahrzunehmen, denn der Mensch als funktionelle Einheit steht im Vordergrund. All diese Dinge vermisste ich in meiner letzten Tätigkeit, denn sie richtete sich mehr und mehr dahin, dass sie meine Qualifikationen der Weiterbildung nicht benötigte und überwiegend eine Kontroll- und Schreibtischarbeit einnahm. Somit entschied ich mich, mein Leben wieder selbständig zu führen, um mich vermehrt dem Fortbildungsbereich zu widmen. Es ist eine wunderbare Aufgabe wissbegierige Menschen zu begleiten, sie weiterzuentwickeln und sie an meinem Wissen (Praxis & Theorie) teilhaben zu lassen. Diese Entscheidung wurde von dem Angebot, für die bodyARTschool tätig sein zu dürfen, noch verstärkt.
Das bodyART™-Training fesselte mich von der ersten Minute an (im Jahre 2000). Eine Synergie aus Training und Entspannung, welches mich in allen Fähigkeiten fordert. Für das korrekte Funktionieren des gesamten Körpers benötigt der Mensch Kraft, Balance, Stabilisierung, Koordination, Gleichgewicht, Dehnfähigkeit, Konzentration, Atmung & Entspannung. Mein Körper gab mir immer Feedback, wenn ich einige Dinge zuviel und einiges zuwenig trainierte. Mit bodyART™ und Yoga bekam ich die Geschmeidigkeit, eine ausgeglichene Ganzkörperkraft & vor allem den Einklang von Körper, Geist und Seele zurück. Das Konzept bestätigte mich auch in meiner Trainertätigkeit den letzten Jahren.
Jede Stunde aufs Neue stellte ich an mich den Anspruch, ein ganzheitliches Training zu gestalten, sowie für jeden Teilnehmer eine Ansprache zu finden, welche diesen gezielt anspricht. Er soll sein eigenes, persönliches Training gestalten können und die Verantwortung wieder für sich selbst übernehmen.
Herzlichst Eure Virginia
